Kreation

Wie gestalte ich meine Geocoins!

Eine kleine Zusammenfassung über die Entstehung eines Geocoin

 

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Am Anfang steht die Idee.
In unzähligen Skizzen werden die Ideen zu Papier gebracht.
So entsteht ganz langsam eine Grundskizze mit der weitergearbeitet werden kann.
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Wenn die Grundskizze steht, wird durch dauerndes Durchpausen so lange an der Form gearbeitet bis das Resultat stimmt.
Dabei werden Partien die in Ordnung sind, eins zu eins abgezeichnet und Partien, die noch nicht ganz den Vorstellungen entsprechen abgeändert.
Schon bei der Entstehung der Vorlage sollte man sich mit dem Gedanken befassen, was denn in Metall und was in Farbe gemacht werden soll.
Dies hat einen Einfluss auf die Vorlage.
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Bei Zufriedenheit der Grundproportionen geht es ans Ausarbeiten der Details.
Hierbei werden nur noch die Partien durchgepaust die einen Detailschliff brauchen.
Dabei gibt es nun die Möglichkeit eine Partie, zum Beispiel wie hier einen Kopf, zu vergrössern.
 
 
 
media/Kreation/Ivo3.png  Die ausgearbeiteten und der Grösse angepassten Details werden nun ausgeschnitten und mit Hilfe von Leim in das Grundbild eingeklebt.
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Nun müssen die Übergänge vom geänderten Bild zum Grundbild angepasst werden.
Mit Hilfe eines Durchpauspapiers wird nun das Bild wieder übertragen.
Dies geschieht so viele Male bis das Bild entstanden ist das ich haben will.
 
 
 
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Das Resultat sollte eine detaillierte Zeichnung des zu entstehenden Coins sein.
Es darf nicht vergessen werden, dass dies ein Coin werden soll und nicht einfach nur ein Bild ist.
Das heisst, es ist darauf zu achten, dass Farben durch eine Metalllinie unterbrochen werden.
Jedes Metall braucht eine in sich geschlossene Vertiefung.
Wie schon früher erwähnt ist es nun wichtig, dass man ganz genau weiss, was in Metall und was in Farbe ausgearbeitet werden soll.
Dies gilt es hier noch einmal genau nach zu kontrollieren.
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Nach dem Gutbefinden der Vorlage wird das Bild mit Hilfe eines Scanners eingescannt.
Hierbei genügt eine Auflösung von 300 x 300 Bildpunkten.
 
 
 
 
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So in etwa sollte das Resultat aussehen.
Es hilft mir mich zu orientieren, wenn ich mit Hilfe des Computers am Bild weiter arbeite.
Verschiedene Funktionen meines Grafikprogramms, ich benütze "Corel Draw" helfen mir aus dem gezeichneten Bild ein sauberes PC Bild zu kreieren.
Auf die Details hier einzugehen würde den Rahmen aber sprengen.
Wer versiert ist nutzt die Vorlage, um ab hier eine Vektorenzeichnung zu gestalten
Diese braucht die Fabrik zur Herstellung der Coins.
media/Kreation/Ivo7.png  Während den Bearbeitungen können immer noch Änderungen vorgenommen werden. Hier zum Beispiel ist die Anzahl der Schuppen des Drachens zu gross, also werden einzelne Schuppen wegradiert.
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Das Resultat ist um einiges besser und kann sich sehen lassen.
 
 
 
 
 
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Jetzt geht es daran die Partien die in Metall sein sollen auszuarbeiten.
 
 
 
 
media/Kreation/Ivo11.png  Wenn dies erledigt ist, werden die Partien die in verschiedenen Farben sind so ausgearbeitet, dass hier eine Differenz ersichtlich ist.
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Das Resultat sollte in etwa so aussehen.
Wobei Schwarz Metall ist und die verschiedenen Grautöne die diversen Farben darstellen.
 
 
 
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Nun geht es ans Einfärben der verschiedenen Zonen.
Natürlich hatte man schon im Kopf, wie er denn aussehen soll, Aenderungen werden bei diesem Arbeitsschritt aber die Regel sein.
Erst jetzt sieht man wie der Coin in Farbe wirklich wirkt.
 
 
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Nach erfolgreicher Zusammenstellung der Farben, wird das Resultat in etwa so aussehen.
Jetzt gilt es zu überlegen, wie viele Versionen es geben soll.
Für jede Version wird man nämlich diesen Schritt wiederholen müssen.
Was will ich für ein Grundmetall mit was für Farben??!
 
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Mit Hilfe einer Pantone Farbtabelle gilt es nun, die gewünschten Farben zu bestimmen und bei der entsprechenden Coinversion zu kennzeichnen.
Bei verschiedenen Coins sind im Hintergrund keine Farben sondern Oberflächen, so genannte Texturen, auch dies gilt es hier genau zu kennzeichnen.
 
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Natürlich braucht der Coin auch eine Rückseite, also beginnt das ganze Spiel wieder von vorne.
Dabei ist darauf zu achten, dass der Grundriss des Coins genau spiegelverkehrt ist. Das gilt vor allem dann, wenn der Coin durchgehende Aussparungen hat.
Jetzt gilt es einen genauen Plan für die Herstellung zu machen.
Es ist penibel darauf zu achten, dass alles genau gekennzeichnet ist. Metallversion, Farben mit Pantonenummern, Dicke und Grösse des Coins, Texturen ect.
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Damit die Fabrik die Trackingnummern eingravieren kann, müssen nun bei Groundspeak die kostenpflichtigen Trackingnummern bestellt werden.
Gleichzeitig kann ich auch gleich mein eigenes Icon bei Groundspeak anmelden. (Leider auch kostenpflichtig)
Um überhaupt aber ein Icon anmelden zu können muss eins kreiert werden.
Hierbei ist darauf zu achten, dass es nicht zu viele Details hat. Bei einer Grösse von 32 x 32 und 16 x 16 Pixel werden Details schnell mal zu Pixelbrei.
 
 
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Nachdem Groundspeak den Coinentwurf abgesegnet hat, steht einem weiteren neuen Coin nichts mehr im Weg.
Es sei denn, der Grafiker der Fabrik hat noch was dagegen.
Leider ist nicht jede Idee so umsetzbar, wie zuerst gedacht. Meistens aber findet man einen Kompromiss.
Nach ca. 2 Monaten wird die Fabrik ein Set Mustercoins senden. Nun gibt es noch die Möglichkeit Farben anzupassen. Danach gehen sie in Serie.
Nach einem weiteren Monat sollten die Coins dann in der Post sein.